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Baby Ouh!Quelle: AmazonHerausgeber: Disko B 8,99 EUR
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Beschreibung
Kunden Meinungen
Tanzen und Lachen - Der Wahnsinn geht weiter!
Datum:26.06.2010 - Rating: 5/5Brezel Göring und Francoise Cactus lassen nicht nach - im Gegenteil: "Baby Ouh!" gehört für mich zu ihren besten Werken. Die Platte muss unbedingt laut gehört werden. Die meisten Songs gehen direkt ins Blut und machen gute Laune. Der Retro-Charme dieser Musik zieht mich völlig in ihren Bann. Eine Mischung aus Chanson, Punk, DAF, Trio... Bezel Görings antike Synthesizer produzieren dermaßen coole Beats, dazu Francoises französischer Akzent und die abgedrehten, witzigen Texte!
Ab dem 4. Track "Andy Warhol" geht die Platte richtig ab. "Barbe a Papa" ist ein unglaublicher Ohrwurm; "No controles", "Du bist gut zu Vögeln", "I wanna be a mama", "Wenn ich ein Junge wär" (ähnlich der Nina Hagen-Version), das Kraftwerk Cover "Tour de France", "Larmes de metal" und der Titelsong sind die Highlights der CD. Den Abschluss bildet das ganz ordentlich gelungene Lindenberg-Cover "Radio Song", aber Achtung: danach folgt noch ein "Hidden-Track": Tschaikowsky.
Stereo Total haben mit ihrer Art Musik zu machen eine Nische besetzt, die sie völlig unverwechselbar macht. Unfassbar, dass sie in Deutschland immer noch ein Geheimtipp sind und ihre Konzerte von kaum mehr als 400 Menschen besucht werden.
Stereo Total entziehen sich ...
Datum:26.05.2010 - Rating: 4/5... schon seit Jahren jeder ersthaften Annäherung und Kritik und daran wird sich auch - welche Überraschung! - mit dem neuen Album nichts ändern. Der Modus Operandi ist unverändert derselbe: lustige Schüttelreime - gerne auch obszön, Kinderlieder, Pubertätslyrik, klassisches Chanson und herkömmlicher Schlager kommen zusammen in einen großen Topf, werden durch den großen Fleischwolf gedreht, mit möglichst billigem Sound aufgepeppt und wahlweise lasziv, charmant oder agressiv präsentiert, voilá! Diesmal dabei: eine mehr als doppeldeutige Neufassung der Vogelhochzeit, Rita Pavones "Wenn ich ein Junge wär`" in einer netten Haudraufversion, die Antwort auf die Frage "(Was gibt es in) Divines Handtasche?" und das schmissige "Hallo Damenklo" gleich zu Beginn. Die Antwort zur anstehenden Wertedebatte haben die beiden auch parat, "I Wanna Be A Mama" und "Babyboom ohne mich" sind nur auf den ersten Blick ein Gegensatzpaar, nach Brezel Görings Geständnis "I will teach him how to live of prostitution, I will teach him how to kill, oh yeah!" ist man dann doch ganz froh, dass Madame Cactus sich kurz darauf dem Nachwuchsdiktat verweigert. Sehr schön auch das pluckernde "Barbe á Papa" und Görings "Radio Song" in alter, liebgewonnener Remmler-Tradition. Spannungspunkte wie erwartet: wenige bis keine, alles trasht altvertraut aus den Boxen und trotz aller Wiederholung hat man sie doch irgendwie immer noch gern. Schwierig wird es dann, wenn das Duo nicht mehr wie gewohnt als Stichwortgeber fungiert, sondern Zitate aufgreift, die ihre besten Zeiten als schmieriger Treppenwitz schon weit hinter sich haben (Gut zu Vögeln). Da wird das Eis dünne und der Grat recht schmal und in weiter Ferne grüßt schon mal die nächste Ü30-Mottoparty. Aber was soll's, damit werden sie wohl auch noch fertig werden.
